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Erweiterung der Psychosomatik in der Simssee Klinik Bad Endorf

Die Simssee Klinik Bad Endorf baute den medizinischen Fachbereich Psychosomatik weiter aus. Das in 2016 gestartete, umfassende Projekt zum Segmentausbau des psychosomatischen Fachbereichs wurde erfolgreich umgesetzt. Im Frühjahr 2017 wurden weitere neun Betten innerhalb des Bayerischen Bettenplans genehmigt. Die Simssee Klinik betreibt nun 135 genehmigte Betten für die stationäre Krankenhausbehandlung von psychosomatisch erkrankten Patienten. Den Patienten stehen fünf Teams mit jeweils einem verantwortlichen Oberarzt zur Seite. Das Leistungsangebot umfasst schwerpunktmäßig die Indikationen Depression, Burnout, Chronischer Schmerz, Ich-Strukturelle Störungen und Angststörungen.

In der räumlichen Verteilungsstruktur der Simssee Klinik steht nun das komplette Haus B der Psychosomatik zur Verfügung, Haus A ist mit der Orthopädisch-Unfallchirurgischen Rehabilitation belegt. Im Haus C finden die Patienten die Geriatrische Rehabilitation sowie die Konservative Orthopädische Akutversorgung und Frührehabilitation. Umfangreiche Umbauarbeiten in den letzten Monaten waren die Grundlage, um im Juni 2017 die erweiterten neuen Räumlichkeiten zu eröffnen. Neben der teilweisen Modernisierung von Patientenzimmern wurde insbesondere in den nebenan gelegenen Chiemgau Thermen das ehemalige Restaurant Cucina S umfangreich entkernt, grundsaniert, zu Räumlichkeiten der Psychosomatik umgebaut und vor kurzem den Mitarbeitern übergeben.

Hier befinden sich weitere, ergänzende Funktionsräume, vor allem Arzt-Patienten-Zimmer, um unter der gesteigerten Zahl an stationären Behandlungsplätzen auch weiterhin hochwertige Therapie für die Patienten leisten zu können. Durch diesen umfangreichen Umbau konnten auch neue Therapieflächen für das Ambulante Reha- und Gesundheitszentrum Bad Endorf geschaffen werden.

Chefarzt Michael Krüger, der seit Anfang des Jahres für die Abteilung Psychosomatik in der Simssee Klinik zuständig ist, sieht den weiteren Ausbau im Fokus seiner Tätigkeit. „Eine moderne Psychosomatik sollte eine Beheimatung auf Zeit sein“, sagt er. „Menschen, die in die Simssee Klinik kommen, möchten wir in ihrem Suchen nach Heilung und Sinn unterstützen, fördern und in ihrem Wachstum begleiten, sodass sie die Klinik mit einem „Mehr an Lebensoptimismus und Schaffensfreude“ verlassen. Dies kommt nicht nur ihnen, sondern auch unserer Gesellschaft insgesamt zu Gute“, ist seine feste Überzeugung.

Stationär behandelt werden in der Simssee Klinik Bad Endorf Patienten, die ambulant nicht oder noch nicht behandelbar sind. Dies sind besonders Patienten mit Störungen der Organfunktion (psychosomatische Störungen, funktionelle Störungen), psychischen Störungen wie Angstzuständen, Depressionen oder Zwängen sowie Patienten mit Burnout, chronischen Schmerzen oder Traumatisierungen. Die Nachfrage nach Behandlungsplätzen in diesem Fachbereich ist weiterhin sehr hoch.

„Die hohe Geschwindigkeit gesellschaftlicher und globaler Veränderung, aber auch die größeren Freiheiten in Lebensgestaltung und Sinnsuche lassen immer mehr Menschen psychosomatisch erkranken und nach neuen, gesünderen und beziehungsorientierteren Wegen suchen. Der Bedarf an psychosomatischer Versorgung in unserer Gesellschaft wird weiter steigen“, betont Michael Krüger. Er freue sich, hier einen Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der Psychosomatik in der Simssee Klinik leisten zu dürfen.

Christine Wagner, Geschäftsführerin der Simssee Klinik, freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit, besonders in der strategischen Weiterentwicklung mit dem neuen Chefarzt Michael Krüger, der Anfang 2017 die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Dr. Franz Pfitzer antrat. Dieser wechselte Anfang 2017 in die neu eröffnete Psychosomatische Privatklinik ChiemseeWinkel Seebruck.

„Mit Herrn Krüger konnten wir einen überaus qualifizierten und erfahrenen Mediziner für die Chefarztstelle gewinnen. Mit seinen breit gefächerten Kenntnissen können wir nahtlos an die erfolgreiche Entwicklung der Vorjahre anknüpfen und das sehr gute Behandlungsangebot der Psychosomatik im Sinne der Patientinnen und Patienten weiterentwickeln“, ist sie sich sicher.

Dietolf Hämel, Vorstand Geschäftsbereich Medizin der Gesundheitswelt Chiemgau AG, sieht die Genehmigung und Aufnahme dieser weiteren stationären psychosomatischen Behandlungsplätze in den Bayerischen Krankenhausplan als Bestätigung der seitens der Patienten und Kostenträger rückgemeldeten hohen und erfolgreichen therapeutischen Behandlungsqualität in der Simssee Klinik Bad Endorf. „Der medizinische Fachbereich Psychosomatik gibt eine Antwort auf eine der dringendsten gesellschaftlichen Fragen, da psychische Erkrankungen und Burnout-Syndrome weiter drastisch zunehmen. Genau in diesem Segment haben wir in den letzten Jahren innerhalb unseres Geschäftsbereichs Medizin der Gesundheitswelt Chiemgau AG einen immer stärkeren Fokus gesetzt. Mit unserer hohen Leistungsqualität, verbunden mit langjähriger Erfahrung und Kompetenz sowie mit einem klaren patientenorientierten Therapiekonzept geben wir sehr erfolgreich Hilfen und Lösungen für das Problemfeld der steigenden Anzahl psychischer Erkrankungen“, so Vorstand Dietolf Hämel.