Geordnete Verfüllung der Bohrung Endorf 2

Thermalwasserversorgung zukunftssicher aufgestellt

Bad Endorf, 3. Juli 2026 – Zukunftssicherung im Heilbad Bad Endorf: Historische Thermalwasserbohrung wird fachgerecht verfüllt – Vollversorgung der Chiemgau Thermen durch modernere Bohrung „Endorf 3″ dauerhaft gesichert

Die Gesundheitswelt Chiemgau AG (GWC AG) leitet an ihrem Standort in Bad Endorf eine verantwortungsvolle technische Generationenwende ein. Die historische Thermalwasserbohrung „Endorf 2″, die in den 1960er Jahren die Grundlage für die Entwicklung Bad Endorfs zum anerkannten Heilbad bildete, wird nach mehr als einem Jahr intensiver Sanierungsarbeiten geordnet und dauerhaft verschlossen.

Umfangreiche ingenieurtechnische und geologische Prüfungen haben ergeben, dass eine vollständige Sanierung der rund 4500 Meter tiefen Bohrung aus technischen und geologischen Gründen nicht mehr realisierbar ist. Zur Erfüllung behördlicher Auflagen wird die Bohrung nun in enger Abstimmung mit dem Bergamt Südbayern fachgerecht verfüllt und dauerhaft gesichert. Die bisher getätigten Aufwendungen waren seitens der GWC AG als Eigentümerin der Bohrung gesetzlich geboten, um die Sicherheit am Standort jederzeit zu gewährleisten.

Thermenbetrieb und Thermalwasserversorgung bleiben uneingeschränkt bestehen

Für die Besucher der Chiemgau Thermen hat diese Maßnahme keinerlei Auswirkungen. Die Versorgung des Thermenbetriebs mit Thermalwasser erfolgt bereits seit mehreren Jahren ausschließlich und zuverlässig über die modernere, aktive Bohrung „Endorf 3″. Sie sichert die Versorgung der Chiemgau Thermen auch für die Zukunft lückenlos.

„Wir blicken mit großem Respekt auf die historische Leistung der Bohrung „Endorf 2“ zurück, die Bad Endorf zum Heilbad gemacht hat. Verantwortungsvolle Zukunftssicherung bedeutet auch, veraltete und nicht mehr sanierbare Infrastruktur sicher zurückzubauen und auf modernere, umweltgerechte Standards zu setzen“, erklärt Dietolf Hämel, Vorstandsvorsitzender der GWC AG. „Mit der Bohrung „Endorf 3“ steht unser Heilbad auf einem starken und verlässlichen Fundament – für unsere Gäste, unsere Mitarbeitenden und die gesamte Region.“

Heilbad-Status: GWC AG offen für den Dialog mit Politik und Behörden

Bezüglich der formellen Anforderungen für den langfristigen Erhalt des Prädikats „Heilbad“ steht die GWC AG für einen engen und konstruktiven Dialog mit Bad Endorfs Erstem Bürgermeister Alois Loferer, dem Marktgemeinderat sowie den zuständigen Bayerischen Ministerien als verlässlicher Partner zur Verfügung. Da die Bohrung „Endorf 3″ Thermalwasser in nachgewiesener Qualität und Menge liefert, sind alle Beteiligten zuversichtlich, den Status des Mineral-Heilbads langfristig und zukunftssicher zu bestätigen.